Künstliche
Kommunikation?
Die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Medien, Kommunikatoren und Kommunikation
Das Auswertungsverfahren
Um die Einschätzungen
der Experten aus der ersten Befragungsrunde möglichst einfach zu verdeutlichen,
wurde ein Verfahren zur Kennzeichnung der Streuung der Antworten gewählt. Als
Größe für die Streuung dient der Raum zwischen den 25% und 75% Prozent-Quartilen. Oder, deskriptiver formuliert:
Ein Beispiel:
Als Prognosen lag
folgende Verteilung vor:
Bis 2003 (a): 5
Bis 2006 (b): 4
Bis 2009 (c): 5
Bis 2015 (d): 3
Später (e): 0
Nie (f): 0
Insgesamt hatten also
17 Experten Prognosen zu dieser Frage abgegeben. Sortiert man diese Prognosen in
einer Reihe, ergibt sich folgendes Bild:
a, a, a, a, a, b, b, b, b, c, c, c, c, c, d, d, d
Das 25%-Quartil liegt
bei a, der Median bei b
und das 25%-Quartil bei c. Die roten Buchstaben
kennzeichnen die Werte.
Nun wurde innerhalb
der Gruppen gewichtet, wie viele Nennungen vor und hinter dem Wert liegen. Das a liegt an fünfter Stelle der Gruppe, das b an vierter und das zweite c
an dritter Stelle innerhalb von C. Diese Verteilung wurde nun gewichtet, so
dass innerhalb der Gruppen differenziert werden konnte.
Entsprechend dieser
„Eckwerte“ wurden nun „Häuschen“ errichtet. Die Höhe der Wände und des Giebels
hat keine Aussage, entscheidend ist nur die Entfernung der Werte. Hier ein
Beispiel für die Abtragung von Quartilen in Form
eines „Häuschens“.
